Erfolgreiche Feuerwehr- Großübung in Grabenstätt

Grabenstätt. „Brand im Industriegebäude der Firma Fossil in Oberwinkl“, so hieß die Alarmdurchsage der Integrierten Leitstelle Traunstein zu einer Großübung im Gemeindegebiet von Grabenstätt.

Aufgrund der Meldung „Kellerbrand mit mehreren vermissten Personen“ wurde ein Alarmstichwort „B5“ ausgelöst.
Die Feuerwehren Grabenstätt, Übersee, Erlstätt, Holzhausen, Unterwössen, Grassau und Traunstein machten sich daraufhin auf den Weg zur Übungsobjekt. Dort meldete ein Mitarbeiter der Firma Fossil, dass sich zusätzlich zum Brand im Keller „auch noch mehrere Personen im zweiten Obergeschoß des Gebäudes befinden, darunter ein Rollstuhlfahrer“. Unter Mithilfe einiger Führungskräfte teilte Einsatzleiter Andreas Oberhuber, Zweiter Kommandant der Feuerwehr Grabenstätt, umgehend die Abschnitte und Fahrzeuge am Objekt ein. Zwei Abschnitte wurden den Feuerwehren Übersee und Grabenstätt für die Brandbekämpfung und Menschenrettung im Keller übergeben. Die Personenrettung aus dem Obergeschoß oblag den Feuerwehren Grassau und Unterwössen. Die Feuerwehren Erlstätt und Holzhausen stellten ihrerseits Atemschutzträger zur Verfügung und versorgten die Verletzten gemeinsam mit der BRK Bereitschaft Grassau. Der auf dem Grundstück befindliche Löschwasserteich fand bei der Versorgung der Tanklöschfahrzeuge Verwendung. Alle 16 Personen konnten gerettet werden. Nach der obligatorischen Abschlussbesprechung mit den Führungskräften der Feuerwehren, der Kreisbrandinspektion, den Vertretern der Firma Fossil und dem Grabenstätter Bürgermeister Georg Schützinger war die erfolgreiche Großübung beendet. mmü

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