Feuerwehr Grabenstätt bekommt mobilen Rauchverschluss gespendet.
Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung erhielt die Freiwillige Feuerwehr Grabenstätt von Kreisbrandmeister Josef Steinhauer einen Rauchvorhang, der von der Versicherungskammer Bayern gespendet worden war.

In den Genuss eines solchen mobilen Rauchverschlusses kommen insbesondere jene Feuerwehren, in deren Gemeinden sich Altenheime befinden. Dabei geht es darum, schadenarme Löschtaktiken weiter zu perfektionieren. So kann mit einem mobilen Rauchverschluss die Ausbreitung von Brandrauch viel besser kontrolliert und begrenzt werden. Vor allem bei Brandeinsätzen in mehrgeschossigen Gebäuden wurde der Treppenraum als wichtigster Rettungsweg für fliehende Menschen infolge der Rauchausbreitung bisher erheblich gefährdet. Mit dem mobilen Rauchverschluss, der in die Wohnungseingangstür oder in die Tür zum Brandraum eingebaut wird, „können wir nun besser rauchfreie Treppenräume als Rettungswege für die Selbst- und Fremdrettung sicherstellen, Rauchgasinhalationen vermeiden, kritische Einsatzsituationen entschärfen und umfangreiche Sachschäden verhindern“, so Erster Kommandant Jürgen Richter. Der Einbau eines Rauchverschlusses ist einfach und kann unabhängig von der Türbreite in wenigen Sekunden von einer einzigen Person durchgeführt werden. Im eingebauten Zustand gewährt der Rauchvorhang einen einfachen und schnellen Durchgang für die Einsatzkräfte, einen geringen Rauchdurchgang beim Passieren und eine optimale Schlauchdurchführung. Zudem trotzt er beständig Hitze und Flammeneinwirkung. Unproblematisch sind auch die Lagerung im Fahrzeug und der Transport an die Einsatzstelle. Eine Änderung des bewährten einsatztaktischen Vorgehens wird mit ihm nicht notwendig. Nach Beendigung der Löscharbeiten kann der mobile Rauchverschluss noch mehrere Tage am Brandort verbleiben und daher auch nach dem Abstellen des Feuerwehrlüfters eine Rauch- und Geruchsausbreitung effektiv verhindern. mmü

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Foto: Erster Kommandant Jürgen Richter (links) und Zweiter Kommandant Andreas Oberhuber (Zweiter von rechts)
freuen sich mit Kreisbrandmeister Josef Steinhauer (Zweiter von links) und Bürgermeister Georg Schützinger
über einen der mobilen Rauchverschlüsse, die von der Versicherungskammer Bayern zur Verfügung gestellt worden sind.